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Südafrika
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JJazz-Fans aus der ganzen Welt schätzen das Talent und den unvergleichlichen Sound der südafrikanischen Jazzmusiker. Kein Wunder, dass das Land immer wieder internationale Jazz-Größen auf seine renommierten Festivals und Konzertveranstaltungen lockt, die zusammen mit heimischen Musikern das ganze Jahr über jammen und die Musik feiern. Südafrikaner leben den Jazz und haben durch die unterschiedlichen Einflüsse im Land ihren ganz eigenen Sound kreiert, den South African Jazz, mit seinen unverkennbaren, afrikanischen Wurzeln.

Südafrikanischer Jazz geht unter die Haut. Jede individuelle Stimme erzählt die Geschichte einer jahrhundertelangen Kooperation zwischen afrikanischen Musikern und Künstlern aus der ganzen Welt. Der südafrikanische Jazz ist dynamisch und spontan, aber auch wiedererkennbar in der Hinsicht, dass das Genre immer wieder aus einer südafrikanischen Perspektive neu interpretiert wird.

Einflüsse des afro-amerikanischen Jazz erreichten Südafrika in den frühen 1920er Jahren. Die Beliebtheit des Ragtime und Dixieland führten zur Entwicklung eines ureigenen südafrikanischen Musikstils, des Marabi. In dieser Musikrichtung vermischte sich der amerikanische Sound mit zyklischen, afrikanischen Harmonien sowie einem tranceähnlichen Rhythmus. Der neue Sound eroberte das Land im Sturm und entwickelte sich durch Einflüsse aus dem Swing immer weiter.

Kwela, eine Musikrichtung, die die Blechflöte zu einem unverzichtbaren Teil des Jazz machte, wurde abgelöst durch die geschmeidigen, erhabenen Rhythmen des Mbaqanga, einem Genre, das Gitarren- und Bassklänge mit Blasinstrumenten verband.

Wusstest du schon?
DDas alljährliche „Jazz on the Lake“ im September ist die größte, eintrittsfreie Musikveranstaltung in Johannesburg.

AAll diese Musikrichtungen entwickelten sich durch den Einfluss der vielen südafrikanischen Musiker, die während der Apartheidzeit im Exil lebten. Da sich der Jazz von Natur aus nicht an Regeln hält, waren diejenigen, die diesen improvisatorischen Musikstil spielten, Grenzgänger.

TTrompeter, Komponist und Sänger Hugh Masekela ist eine der Jazz-Legenden Südafrikas. Seine Musikkarriere startete in den 1950er Jahren mit der Jazz Epistles Band. Als er 1990 aus dem Exil nach Südafrika zurückkehrte, wurde er national sowie international verehrt.

Eine weitere südafrikanische Jazz-Ikone ist der Pianist und Komponist Abdullah Ibrahim, der von der Avantgarde Musik der 1960er Jahre beeinflusst wurde. Als er in den siebziger Jahren nach Südafrika zurückkehrte, um sein Meisterstück “Manenberg” aufzunehmen, fand er schnell seinen Platz unter den besten Musikern des Landes.

AAuch Caiphus Semenya war ein Exilmusiker, der den südafrikanischen Jazz maßgeblich voran brachte. Während seiner Zeit in den USA arbeitete er zusammen mit Masekela, Makeba und Jonas Gwangwa. Er komponierte Musik für den Kinofilm “Die Farbe Lila” mit Whoopi Goldberg in der Hauptrolle.

Miriam Makeba begann ihre musikalische Laufbahn 1954 als Leadsängerin der Manhattan Brothers. Ihre wunderschöne Stimme erklang im Jazz Musical “King Kong”. Zwei ihrer populärsten Songs nahm sie im Exil in den USA auf - “The Click Song” und “Pata Pata”. In den 1980er Jahren kehrte sie schließlich zurück nach Südafrika. Sie verstarb 2008, aber ihr musikalisches Erbe lebt bis heute weiter.

Heutzutage ist der südafrikanische Jazz populär wie nie. Er wird immer wieder neu erfunden durch junge, südafrikanische Talente, die mit ihren innovativen Klängen eine große, internationale Fangemeinde begeistern.
Spüre die südafrikanischen Rhythmen in einem der vielen Jazz Clubs des Landes und lass dich von den Melodien der lokalen Musiker mitreißen!

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